Holger Klocke

klockeDer aus Ahlen stammende Holger Klocke beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit dem Theater. Zunächst spielte er in einer freien Theatergruppe der Pfarrgemeinde St. Josef in Ahlen. Hier lernte er auch Christoph Münstermann kennen, mit dem er zusammen an einige Produktionen mitwirkte. Stücke wie “Der Alchemist” oder “Viel Lärm um Nichts” standen auf dem Programm. Nach mehreren größeren Rollen, übernahm er in einigen Inszinierungen die Regie und vertiefte dadurch sein Wissen und Können im Theaterbereich.

Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, wurde er auf die Westfälischen Freilichtspiele e.V. – Waldbühne Heessen in der Nachbarstadt Hamm aufmerksam. Dort konnte er 2003 wieder die Rolle des Claudio in “Viel Lärm um Nichts” übernehmen, diesmal jedoch in einer Freilicht-Inszenierung. Bis Ende 2005 war er in Hamm aktiv. Er spielte weitere Rollen in den Musicals “My fair Lady” und “Kiss me, Kate”. Außerdem war er maßgeblich an der Initiative beteiligt, den Winterspielplan um ein ernsteres Theaterstück, neben der alljährlichen Komödie im Erwachsenenbereich, zu erweitern. Im Januar 2005 übernahm er in Yasmina Rezas preisgekröntem Schauspiel “KUNST” die Rolle des Yvan, die er auch im April 2008 bei der Wiederaufnahme mit “theaterTATort” verkörperte. In der anschließenden Wintersaison führte er Regie im Kindertheater und brachte von Oktober bis Dezember 2005 “Hänsel und Gretel” zur Aufführung.

Holger Klocke spielte im Ensemble “theaterTATort” neben dem Yvan in “KUNST”, in “Trotz aller Therapie” den abwesend wirkenden Therapeuten Framingham und in “Hotel zu den zwei Welten” Julien Portal, einen durch einen Autounfall auf das Wesentliche stoßenden jungen Mann. Mit “Bandscheibenvorfall” von Ingrid Lausund übernahm er in diesem Ensemble zum ersten Mal die Regie. Für die neue Produktion “Revolution” wechselt er jedoch wieder die Seiten und ist neben Michael Schmalz in dem Zwei-Personen-Stück zu sehen.