Christoph Münstermann

-Bearbeitet-17_10x15Christoph Münstermann

Christoph Münstermann hat als Regisseur und Schauspieler eine lange Theatervergangenheit. Zunächst spielte er in Münster, Ahlen und Beckum in verschiedenen freien Theater-Gruppierungen. Zur Aufführung kamen Stücke wie Molières “Menschenfeind”, Millers “Hexenjagd”, Jonsons “Der Alchemist” und Skakespeares “Viel Lärm um Nichts”, bei denen er größtenteils Regie führte und häufig auch mitspielte. Auf verschiedenen Bühnen und Theatern in Münster und im Kreis Warendorf wurden diese Inszenierungen aufgeführt. Genauso wie 1998 im Stadttheater Beckum, wo Christoph Münstermann als Clegg in “Der Fänger” von David Parker tiefe Einblicke in das Seelenleben eines Psychopathen gab.

Außergewöhnlicht war sicher die Open-Air-Aufführung von Preußlers “Krabat” auf dem Beckumer Marktplatz im August 1999. In Münster gründete er mit Gregor Grüning und anderen Freunden das Ensemble “Colours of Nie”, bei dem er in den drei Inszenierungen in den Jahren 2001 bis 2006 die Regie übernahm.

Bei “theaterTATort” setzte Christoph Münstermann seine Tätigkeit als Regisseur bei “Trotz aller Therapie” fort und übernahm, wie bereits 1997 in einer Inszenierung am Stadttheater Beckum, die Rolle des Kellners Andrew. In “Hotel zu den zwei Welten” im Jahr 2008 war er als Präsident Delbec zu sehen. In der Produktion “Bandscheibenvorfall” spielte er Kruse. Laut Autorin, freut sich jedes Team, wenn es einen Kruse gibt – denn Kruse ist, wie er heißt.