Ensemble

-Bearbeitet-10_10x15“[…] das Publikum freute sich sichtlich auf diese Premiere. Kein Wunder, hat sich theaterTATort unter den münsterschen Amateurtheatern doch schon längst einen Namen gemacht.”                           (Westfälische Nachrichten, 03.06.2012)

“[…] Theater Tatort, eine feste Größe unter Münsters Amateurgruppen […]”                (Münstersche Zeitung, 28.01.2013)

Das Ensemble “theaterTATort” ist eine freie Theatergruppe aus Münster. Die ursprünglich sechs Mitglieder schlossen sich zusammen, um unter der Regie von Christoph Münstermann die Boulevardkomödie “Trotz aller Therapie” von Christopher Durang zur Aufführung zu bringen. Sie kannten sich vor der Gründung im Dezember 2006 untereinander nicht oder nur teilweise, so dass ihre Neugierde aufeinander die gemeinsame Arbeit bereicherte.

Im Oktober 2007 konnte die erste Produktion von “theaterTATort” in Münster gezeigt werden. Im April 2008 folgte das Schauspiel “KUNST” von Yasmina Reza, welches in gleicher Rollenbesetzung bereits 2005 im Wintertheater der Waldbühne Heessen in Hamm zu sehen war. Die zweite eigene Produktion des Ensembles lief parallel und kam Ende 2008 zur Aufführung. Unter der Regie von Jörg Wenners wurde “Hotel zu den zwei Welten” von Eric Emmanuel Schmitt gezeigt. Als viertes Theaterstück wählte das Ensemble 2010 “Bandscheibenvorfall” von Ingrid Lausund aus. Diesmal unter der Regie von Holger Klocke, der in allen früheren Produktionen als Darsteller auf der Bühne zu sehen war. Im Jahr 2012 folgte die Produktion “Revolution” von Nils Mohl und Max Reinhold unter der Regie von Ann-Christin Holkenbrink. Die bislang letzte Inszenierung konnte Anfang 2013 auf die Bühne gebracht werden. Nach “KUNST” wählte “theaterTATort” mit “Drei Mal Leben” wieder ein Stück von Yasmina Reza, bei dem nach 2008 erneut Jörg Wenners Regie führte.

Das Ensemble “theater TATort” hat keine festen inneren Strukturen. So kamen seit der Gründung im Jahre 2006 einige Mitglieder hinzu, andere verließen das Ensemble oder pausierten während der verschiedenen Produktionen. Jedes Ensemble-Mitglied verfügt über eine andere Theatererfahrung. Diese unterschiedlichen Ressourcen bringen alle in das gemeinsame Projekt ein, was sich in einer interessanten Probenarbeit zeigt. Auch bei der Regiearbeit gab es seit der ersten Produktion ständige Wechsel, um möglichst viel von den verschiedenen “Stilen” in die Arbeit einfließen zu lassen. Dadurch ist jede Produktion aufs Neue spannend.